Kirsten Lilli, Filmemacherin & Künstlerin  

Entwicklung von Transmedia-Konzepten

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Impressum

diverse audiovisuelle Werke einer konzeptuellen Arbeit mit Manifest:
Textiles Zeichen FREI

"weil sich die Welt seit 1989 nicht so verändert hat, wie ich es hoffte,
überwinde ich mich, und fange selbst damit an..."
Gewidmet den mutigen Frauen der ersten Frauenbewegung in Europa, denen wir die Wahlfreiheit verdanken, nicht zuletzt tagtäglich die von Hose oder Rock, Hut, Kopftuch oder offene Haare.
->Bspw.: Textiles Zeichen FREI - Nummer1, 2009 in Ausstellung
Aufstand der textilen Zeichen




Kunststückchen in je nur einer Einstellung, Videokunst:
l art pour l art:






serielle Videos, konzeptuelles Langzeitprojekt:
Julclub:

Mit dabei als erste Teilnehmer die iranische Filmemacherfamilie Makhmalbaf: Marzieh Meshkini, Mokhsen Makhmalbaf, Samira Makhmalbaf, Maysam Makhmalbaf und Hana Makhmalbaf.

Inzwischen sind, u.a. mehr, auch dabei: Marie Noelle & Peter Sehr, Michael Verhoeven,
Werner Herzog,
Terry Gilliam und Verne Troyer.

 














Nur eine einzige grundsätzliche Fragestellung: Was macht das Leben lebenswert?

wird hier jedem Teilnehmer in diesem konzeptuellen Langzeit-Videokunstprojekt gestellt, zu dem ich gezielt Leute einlade, für deren mögliche Antworten auf diese Frage ich mich persönlich interessiereÖ überwiegend Künstler, und als Filmemacherin natürlich mit besonderem Interesse an anderen Filmschaffenden:

Allen Teilnehmenden biete ich den streng im wahrsten Sinne des Wortes gleichen Rahmen, sich darin zu dieser Fragestellung völlig frei zu äußern. Ich rege dabei auch an, sich nicht (nur) mit Worten zu äußern.
Der filmische "Rahmen" dafür sind zeitlich 2 bis 10 Minuten in einer Kameraeinstellung und räumlich der Raum hinter dem goldenen Rahmen mit der Fragestellung darauf und vor der goldenen Leinwand auf der jeder Teilnehmer am Ende seiner Aufnahme unterschreibt und damit verdeutlicht, daß dies die Antwort/Inspiration ist, die man weitergeben möchte.

Zum theoretischen Hintergrund dieses Projektes:

Mit dem Julclub thematisiere ich strukturell Kunst im Allgemeinen und das Massenmedium Film im Besonderen als Medium bei dem die Schaffenden Persönliches an unbekannte anonyme Rezipienten weiterzgeben.

Durch das Konzept der interaktiven Prästentation des Julclub in einer Galerie - wie bereits 2006 in der Galerie Wäcker & Jordanow zur Foto-Ausstellung von Sabine Klem - wird diese theoretische Struktur des Massenmediums noch stärker verdeutlicht, da dort das Publikum die Möglichkeit bekommt, selbst teilzunehmen, eine eigene Antwort als Inspiration an Andere weiterzugeben, und dann aus den auf Kassetten einzeln anonymisierten anderen Antworten (gegen Unkostenpreis) eine zu ziehen und für sich mitzunehmen.

D.h. der Julclub basiert auf der Weihnachtstradition, die im süddeutschen Raum "Wichteln" und im norddeutschen Raum "Julklapp" genannt wird, bei der man Jemandem, den man im Voraus nicht kennt, ein Geschenk macht, und selbst ein anonymisiertes Geschenk von jemand anderem zieht, den man ebenfalls nicht kennt.